Gabionenkörbe

Was sind Gabionenkörbe?
Gabionen als Gartengestaltungsobjekt
Gabionenkörbe sind mit Steinen gefüllte Drahtgitterkästen zur Gartengestaltung.
Sie eignen sich hervorragend für die dekorative Garten- und Landschaftsgestaltung, z.B. zur Hangsicherung, Böschungsbefestigung, Sicht- und Lärmschutz oder Grundstückseinfriedung. Dabei lassen sich die Gabionenkörbe je nach Wunsch sowohl nebeneinander als auch übereinander platzieren und bieten jederzeit die Möglichkeit einer Umgestaltung. Für den Bau von unseren Steinkörben sind keine speziellen Kenntnisse erforderlich, Anleitungen und Tipps finden Sie in unserer Montagebox.
Unsere stabilen und hochwertigen Drahtschotterkörbe bestehen aus einem 4,5 Millimeter dicken mit Zincalu (95 Prozent Zink, 5 Prozent Aluminium) beschichteten Stahldraht und haben eine Maschenweite wahlweise von 10 x 10 cm oder 5×10 cm. Erhältlich sind sie in den verschiedensten Volumengrößen mit Breiten von 25 cm, 50 cm und 100 cm. Für Transport und Lagerung sind die Gabionengitter flach zusammengelegt.
Eine Gabione, auch Steinkorb, Schüttkorb, Mauersteinkorb oder Drahtschotterkasten genannt, ist ein mit Steinmaterial gefüllter Drahtkorb. Diese werden in der Landschaftsarchitektur und im Straßen- und Wegebau zum Aufbau von Wällen, zur Errichtung von Sicht- oder Lärmschutzanlagen und für Stützwände eingesetzt. Als Stützelemente an Hängen werden sie häufig zur Aufnahme des horizontalen Erddruckes eingesetzt. Der Einsatz von Gabionen ist eine meist preiswertere Alternative zum Einsatz von Fertigteilen oder monolithischen Mauern aus Beton.
Vom Militär wird der Gabionenkorb auch als Schanzkorb bezeichnet und war im Mittelalter aus Weiden geflochten. Heutzutage werden Drahtschotterkörbe insbesondere mit Sand oder Erde befüllt.
Bei einfachen Gabionen ohne besondere Ansprüche an die Optik wird das Füllmaterial lediglich maschinell oder per Hand geschüttet. Bei optisch anspruchsvollen und damit teuereren Gabionenwänden wird zumindest die Ansichtsfläche per Hand trockenmauerartig geschichtet.
Ursprünglich aber sollten sich die Fugen zwischen dem Steinmaterial mit Erdreich vollsetzen und der Draht konnte verrotten. Heutzutage sind die Gabionensysteme aus spezialverzinktem Metall gefertigt, so dass diese über mehrere Jahrzehnte hin stabil bleiben.
Als Lärmschutzwand werden spezielle Korbsysteme vor Wohnsiedlungen und an verkehrsreichen Straßen aufgebaut. Mit Humus angedeckt, begrünen sie lange Schallmauern und bieten so einen Lebensraum und Biotope für verschiedenste Kleinlebewesen.
Auch Trockenmauern in Weinbergen werden neuerdings aus Kostengründen gerne als Gabionenwand wieder aufgerichtet.

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